Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen versus individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)

Bestimmt ist Ihnen in den letzten Jahren aufgefallen, dass in vielen Arztpraxen zusätzlich zu der normalen Behandlung nun auch kostenpflichtige Zusatzbehandlungen angeboten werden.

In meinem Fall war es die sogenannte "professionelle Zahnreinigung" die mir von meinem Zahnarzt zu einem nicht ganz geringfügigen Preis von 120,- EUR angeboten wurde. Die Zahl solcher Zusatzleistungen ist ständig im Steigen begriffen und eine Orientierungshilfe für Patienten wird damit immer wichtiger. 

Wie sind diese Angebote zu bewerten? Ist es in Zukunft eventuell sogar nicht mehr möglich, die eigene Gesundheit sicherzustellen ohne größere Mengen eigenen Geldes in die Hand zu nehmen?

Im Zuge der mittlerweile turnusmäßig auftretenden Reformen im Gesundheitswesen sind die Einkommen der Ärzte in Deutschland in den letzten Jahren deutlich nach unten gegangen. Handelt es sich bei den IGeL Leistungen etwa um eine reine Kostenverlagerung im Gesundheitswesen weg von den Krankenkassen hin zu den Patienten?

Diesen Verdacht schürt zunächst einmal die Feststellung, dass besonders Personen mit hohem Einkommen und guter Schulbildung von ihrem Arzt IGeL Leistungen ageboten bekommen. Wärend zwischen dem Krankheitsgrad und der Häufigkeit des Angebotes kein Zusammenhang herzustellen ist 

 
 
 
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